Earned Media Value: Der unterschätzte Erfolgsfaktor im digitalen Marketing
1. Mai 2025
In einer zunehmend fragmentierten Medienlandschaft gewinnt ein Key Performance Editor (KPI) wieder an Relevanz, der oft übersehen wird: Earned Media Value (EMV). Studien und Marktprognosen deuten darauf hin, dass der EMV auch 2025 ein entscheidender Erfolgsfaktor für Kampagnenperformance ist – gerade im Zeitalter von Influencer-Marketing, User Generated Content (UGC) und Community Building.
Was ist Earned Media Value?
Der EMV misst den geschätzten Wert von Reichweite, Aufmerksamkeit und Engagement, die nicht durch direkte Werbeausgaben entstanden sind, also beispielsweise Empfehlungen, Shares, Kommentare oder Presseberichte.
Warum ist EMV so wichtig?
Laut Prognosen wird der klassische Media-Buy an Bedeutung verlieren – nicht, weil Paid Media irrelevant ist, sondern weil authentische Inhalte und Empfehlungen aus der Community zunehmend mehr Vertrauen und Wirkung erzeugen. Plattformen wie TikTok und Instagram verstärken diesen Trend, da hier Inhalte oft viral gehen, ohne dass Marken aktiv eingreifen.
Strategischer Hebel für 2025
Unternehmen, die ihre Creator*innen-Strategie, UGC-Integration und Community-Engagement gezielt mit EMV-Kennzahlen verknüpfen, gewinnen nicht nur an Sichtbarkeit, sondern auch an Effizienz in der Mediaplanung. EMV wird zum Brückenwert zwischen Branding und Performance – messbar, vergleichbar, skalierbar. Daher gilt es, EMV aktiv zu steuern, anstatt nur passiv zu beobachten. Die Zukunft des digitalen Marketings liegt nicht nur im Mediaeinkauf, sondern im Aufbau echter Beziehungen zu Konsument*innen. Der Earned Media Value bietet dabei einen Schlüssel, um diesen Wandel greifbar zu machen.